Schlüsselkompetenzen
Die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen für die Arbeitswelt wird erschlossen durch die Analyse von Stellenanforderungen. Die für die Jugendlichen oftmals schwer verständlichen Begriffe werden durch die Zuordnung konkreter Situationen und Verhaltensweisen veranschaulicht. Die Jugendlichen lernen, die eigenen Kompetenzen mit ihrem alltäglichen Handeln zu verbinden und zu erklären. So kann z.B. die Kompetenz „Ich bin teamfähig“ konkret als die Fähigkeit beschrieben werden, im Sportverein erfolgreich in einer Mannschaft mitzuspielen.
Bewerbungstraining
Die Simulation eines Bewerbungsgesprächs wird zum Abschluss der Workshops angeboten. Über das schriftliche Anschreiben hinaus, bereiten sich die Jugendlichen in spielerischen Kurzpräsentationen und durch wechselseitige Interviews auf das Gespräch vor. In der Simulation treffen die Jugendlichen auf zwei Personen, von denen ihnen zumindest eine zuvor nicht bekannt ist. Mit dem Einverständnis der Jugendlichen erfolgt eine Videoaufzeichnung, die in die anschließende gemeinsame Auswertung des Gesprächs einbezogen wird.
Praktikum in einer virtuellen Firma
Als ein besonderes Angebot ermöglicht CHANCENREICH das Praktikum in einer virtuellen Firma. Jugendliche aus allen Schultypen können Erfahrungen zu verschiedenen Berufsbildern sammeln, ihre Medienkenntnisse vertiefen und ihre sozialen wie interkulturellen Kompetenzen in der gemeinsamen Arbeit entfalten.
Die Praktika werden in enger Zusammenarbeit mit den Schulen konzipiert und von Fachleuten aus der Praxis unterstützt.
Methodenkoffer
CHANCENREICH kann auf den Einsatz von Methoden aufbauen, die sich bereits in der langjährigen Erfahrung von HELLIWOOD im Bereich Medien und Bildung bewährt haben.
Berufsorientierung schließt neben der Information über aktuelle Berufsbilder und Ausbildungsprofile die Stärke- und Schwächenanalyse sowie die Feststellung von Handlungs- und Medienkompetenzen ein. Verfahren der Selbsteinschätzung wie sie z.B. der Berufswahlpass, der ProfilPass und der Kompetenzkatalog bieten, unterstützen das praxisnahe Bewerbungstraining und die gezielte Förderung von Schlüsselkompetenzen für die Arbeitswelt.
Interkulturelle Bildung arbeitet mit spezifischen Trainingsmethoden, die auf interkulturelle Begegnungen vorbereiten. Techniken der Kulturexploration schärfen Eigen- und Fremdwahrnehmung, praxisorientierte Rollenspiele üben den Perspektivenwechsel ein und erleichtern die erfolgreiche Kommunikation im Dialog der Kulturen.
Der Medienarbeit kommt zentrale Bedeutung zu. Sie setzt bei der alltäglichen Nutzung beliebter und vertrauter Medien durch die Jugendlichen an und fördert die arbeitsmarktrelevanten klassischen Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) sowie die Ausdrucks- und Präsentationsfähigkeit. Die aktive Beteiligung im Web 2.0 vermittelt Medienkompetenz auf aktuellem Stand und wirkt der konsumtiven und rezeptiven Mediennutzung vieler Jugendlicher entgegen.